Freund Hein

M

it leisen, sachten Schritten
zieht Freund Hein übers herbstgoldene Land;
du spürst ein Zittern
und zärtlich seine Hand
und hörst ihn sagen komm,
von nun an
bist du mein.
Du hältst den Atem an,
fühlst dich, Falter gleich,
mit dem Lichte fortgetragen
und warm und weich
strömt es in dich hinein.
Um dich Stille, Ruh,
doch aus unbekannten Fernen
erklingen märchenhafte Weisen,
führen dich zu
den Sternen hin.
Mit sachten, leisen
Flügelschwingen ziehst du
sterbend gegen den Himmel zu;
fühlst dich befreit und leicht
und merkst vielleicht,
wie schön das Leben war.

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