Ich reise so gerne in die weite Ferne
bin ein Staunender unter Vielen,
gehe verschlungene, unbekannte Pfade,
bin Marco Polo oder Kolumbus,
und kehr dann doch
gerne wieder nach Hause zurück.
Stolz promeniere ich den Boulevard entlang,
bin ein Geniesser unter Zufriedenen,
bin Sophia Loren oder Greta Garbo,
bin James Dean oder Humphrey Bogart,
und fühl mich doch
am Wohlsten in meiner eigenen Haut.
Ich versuch’s in deiner Sprache
ein Wort im babylonischen Gewirr,
ich rede Englisch, Französisch
e un po d’italiano,
und merk doch,
es ist dein Lächeln, das ich verstehe.
Ich atme fremde Düfte ein,
spüre eine Rose im Blütenmeer,
bin offenen Sinnes und wachen Geistes,
der Alltag entschwebt in den Sternen,
und weiss doch,
er bleibt bei mir.
Ich komme aus der weiten Ferne
heim ins vertraute Nest,
ein Dankeschön aus vielen Erinnerungen,
der Koffer voller Souvenirs
und unerreichbaren Träumen,
und spür doch,
einer wird mir gelingen.
