Erster Advent
An verschiedenen Orten
und Gegenden,
mit unterschiedlichen Talenten
und Begabungen,
voller Begeisterung
oder einfach‚ weil man’s tut’.
Mit wackligen ersten Schritten
und zittrigen letzten,
mit Sorgenfalten
und Lachfältchen,
mit reifen Überlegungen
oder aus purem Übermut.
Irgendwie
und meistens ganz,
leben wir
für unser tägliches Brot.
Zweiter Advent
Ja
wir kämpfen
für unser tägliches Brot,
leben, lachen, lieben,
weinen, schreien und toben.
Wir sehnen uns und trauen uns,
vielleicht nicht immer
aber meistens.
Wir glauben und sehen,
wir fragen und bleiben stehen.
Wir sind vorwitzig,
eine Spur keck,
wir sind leise,
eine Spur ängstlich.
Wir hoffen, vertrauen,
sind mutlos aber nie verzweifelt.
Denn du Jesus
bist unser tägliches Brot.
Dritter Advent
Lieber Gott
lass mich
ein Brot des Lebens
sein.
Brich mich
um deines Namens
willens.
Würze mich,
streiche mich,
tauche mich ein
in den Festwein!
Aber lass mich
nicht hart und
ranzig werden.
Wo du Brot
verschenkst,
teilst du mit uns
dein Gebet
des Lebens.
Vierter Advent
Damals
in Emmaus
hast du nicht nur
das Brot gebrochen,
auch die Angst wurde
aufgebrochen.
Aus dem Brot
wurde Hoffnung,
aus der Angst
neue Zuversicht.
Jesus,
tritt ein
in mein Leben,
dort wo ich
es nicht erwarte.
Brich
mit mir das Brot,
brich meine
Ängstlichkeit
entzwei.
Öffne mir
die Augen.
Weihnachten
Wo
zwei oder drei
in deinem Namen
das Brot
brechen,
da
bist du
mit unter
ihnen.
Mit
dornengekröntem
Haupt.
Was
im Alltag der Hirten
seinen Anfang nahm,
vollendest du
am Peschahfest.
Du bist das Brot
des Lebens
und die Rose
des Himmels.
